FAQ – Häufige Fragen und Antworten
Manchmal tauchen vor einer ersten Sitzung Fragen auf: zum Ablauf, zu Methoden, zu Sicherheit oder zu organisatorischen Dingen.
Diese Seite gibt dir eine ruhige Orientierung und hilft dir einzuschätzen, wie ich arbeite und was dich erwartet.
Alles darf in deinem Tempo entstehen — auch das Einfinden in diesen Rahmen.
Ja. Viele Menschen kommen mit komplexen Gefühlen, Unsicherheiten oder schwer einzuordnenden Erfahrungen. Du brauchst keine Diagnose und keine fertigen Worte. Alles darf so kommen, wie es gerade ist.
Das Erstgespräch bietet dir Raum, anzukommen, dein Anliegen zu sortieren und Orientierung zu gewinnen. Die Anamnese dauert bis zu zwei Stunden, damit genügend Zeit für Stabilität und Klarheit bleibt.
Eine Sitzung dauert 90 Minuten. Dieser Rahmen ermöglicht ruhige, strukturierte und traumasensible Arbeit ohne Zeitdruck.
Überforderung wird früh wahrgenommen. In diesem Fall wird verlangsamt, stabilisiert oder eine Pause eingelegt. Sicherheit hat Vorrang.
Nein. Es gibt keinen Druck, bestimmte Inhalte anzusprechen. Themen dürfen warten, bis genügend Sicherheit vorhanden ist.
Neben aktuellen Belastungen werden auch dahinterliegende Muster, frühe Prägungen und innere Dynamiken berücksichtigt. Die Arbeit kann Aspekte vorgeburtlicher Erfahrungen, systemischer Zusammenhänge, kollektiver Belastungen und transgenerationaler Belastungen einbeziehen — immer in einem Tempo, das Stabilität ermöglicht.
Ja. Systemische Arbeit macht innere Anteile, Beziehungsmuster und familiäre Prägungen sichtbar. Der Fokus liegt auf Zusammenhängen, Ressourcen und innerer Orientierung.
Ja, allerdings immer einzelfallbezogen. Somatische Impulse unterstützen dich dabei, innere Zustände wahrzunehmen und zu regulieren. Sie werden sanft und achtsam eingesetzt.
Ja. Körperorientierte Arbeit ist möglich, wenn dies deinem Anliegen entspricht. Sie erfolgt ruhig, stabilisierend und traumasensibel.
Traumatherapie beginnt mit Stabilisierung, Orientierung und innerer Sicherheit. Tiefergehende Prozesse finden nur statt, wenn ausreichend Stabilität vorhanden ist und sich der Schritt stimmig anfühlt.
Traumasensible Trauerbegleitung unterstützt dich dabei, Verlust in einem sicheren Rahmen zu verarbeiten. Sie verbindet behutsame Trauerarbeit mit stabilisierenden Elementen und berücksichtigt, dass Trauer und emotionale Belastungen sich gegenseitig beeinflussen können. Der Prozess orientiert sich an deinem Tempo und deinen aktuellen Bedürfnissen.
Traumaaufstellungen machen innere Dynamiken und belastende Muster sichtbar
Was viele zusätzlich wissen möchten:
• Überforderung wird früh erkannt und reguliert.
• Es geht nicht um Konfrontation, sondern um Orientierung.
• Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“.
• Du behältst jederzeit die Kontrolle.
Familienaufstellungen machen verborgene Dynamiken, Beziehungsmuster und systemische Verstrickungen sichtbar. Ziel ist es, Ordnung in Familiensystemen herzustellen und Klarheit über Rollen, Loyalitäten und Zusammenhänge zu gewinnen. Die Arbeit erfolgt ruhig, individuell in der Einzelsitzung.
Was viele zusätzlich wissen möchten:
• Es braucht keine Vorerfahrung.
• Die Arbeit ist klar strukturiert und stabilisierend.
• Viele erleben sie als ruhig, klärend und entlastend — ohne Dramatik und ohne Druck.
Eine EMDR‑Sitzung beginnt mit einer kurzen Stabilisierung, damit genügend innere Sicherheit vorhanden ist. Anschließend wird ein gut regulierbares Thema gewählt. Während der Sitzung folgst du einer sanften, rhythmischen Augenbewegung oder nutzt eine andere Form bilateraler Stimulation. Zwischendurch wird innegehalten, um wahrzunehmen, was sich verändert.
Der Ablauf ist ruhig, klar strukturiert und orientiert sich an dem Tempo, das sich sicher anfühlt — ohne Druck und ohne Erwartung, etwas Bestimmtes fühlen oder erinnern zu müssen.
Nach einer intensiven Kurzzeittherapie folgt in der Regel eine Phase der inneren Ruhe, damit das Erarbeitete integriert werden kann. Die zuvor belastenden Themen sind bearbeitet, und dein Nervensystem erhält Zeit, die neuen Erfahrungen zu verankern.
In dieser Integrationsphase stabilisieren sich die Veränderungen weiter, innere Prozesse sortieren sich neu, und viele Menschen erleben mehr Klarheit, Entlastung und Orientierung im Alltag.
Ja. In der traumatherapeutischen Arbeit können unterschiedliche Verfahren miteinander kombiniert werden, um möglichst passgenau und wirksam zu unterstützen. Häufig fließen ressourcenorientierte, emotionsfokussierte, stabilisierende und körperbezogene Elemente zusammen.
Je nach innerer Situation können auch imaginative, somatische oder atemfokussierte Verfahren einbezogen werden, um das Nervensystem zu regulieren und tiefere Prozesse sicher zu begleiten.
Welche Elemente genutzt werden, richtet sich immer nach deinem Einzelfall, deiner inneren Struktur und deinem Tempo. Die Arbeit orientiert sich konsequent an dem, was deine Seele in diesem Moment benötigt.
Ja. Deutschlandweit nutzen KlientInnen Onlinesitzung.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.
Private Krankenversicherungen, die Beihilfe für Beamtinnen sowie deren Ehepartnerinnen und Angehörige erstatten die Kosten häufig vollständig, abhängig vom jeweiligen Tarif.
Auch Zusatzversicherungen für Heilpraktikerleistungen können die Kosten je nach Vertrag ganz oder teilweise übernehmen.
Für alle übrigen Personen erfolgt die Abrechnung als Selbstzahler*innen.
🌿 Kontakt
Wenn du Fragen hast oder ein Erstgespräch vereinbaren möchtest, kannst du dich jederzeit melden.
Ich arbeite in einem sicheren Rahmen, mit einem ruhigen Tempo und einer klaren Orientierung — immer abgestimmt auf deine individuelle Situation.
