Was wäre, wenn Veränderung leichter wäre, als du gerade glaubst?


Motivierend, niedrigschwellig, ideal für Menschen in Überforderung.

Traumatherapie & Systemische Aufstellungen

Ich arbeite kurzzeittherapeutisch und ursachenorientiert. Mein Ansatz zielt darauf ab, in einem überschaubaren Zeitraum die frühesten, strukturbildenden Ursachen einer Traumatisierung oder Belastung zu identifizieren und zu bearbeiten. Dabei geht es nicht darum, die gesamte Biografie aufzuarbeiten, sondern die tiefsten Ebenen zu klären, die bis heute das emotionale Erleben, die Selbstregulation und die Beziehungsfähigkeit prägen.
Für mich ist die Psyche wie ein Haus: Die Seele bleibt immer ganz.

Was aus dem Gleichgewicht geraten kann, sind die Strukturen um die Seele herum – innere Ordnungen, Bindungs- und Beziehungsmuster, Regulationsmechanismen, frühe neurobiologische Prägungen und die Art, wie ein Mensch Stress, Nähe und Belastung verarbeitet. Wenn diese Strukturen instabil sind, beginnt das gesamte System zu wackeln. Symptome, Überforderung oder wiederkehrende Muster sind Ausdruck dieser strukturellen Dysregulation.

Deshalb arbeite ich phasenorientiert – jedoch nicht im klassischen Sinne, sondern entlang der tiefsten strukturellen Ebenen der Persönlichkeit:

Phase 1

Vorgeburtliche und epigenetische Prägungen

Hier liegen die frühesten Grundlagen von Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit, Nervensystemregulation und Grundsicherheit. Diese Ebene beeinflusst, wie ein Mensch sich in der Welt verankert fühlt.

Phase 2

Frühe Kindheit, Bindung, Elternbeziehungen

In dieser Phase entstehen grundlegende innere Arbeitsmodelle: Nähe, Distanz, Sicherheit, Selbstwert, emotionale Ko-Regulation und die Fähigkeit, Beziehungen stabil zu gestalten. Brüche oder Überforderungen in dieser Zeit prägen die gesamte spätere Struktur.

Phase 3

Spätere Kindheit, Jugend und spezifische Traumaereignisse

Hier werden Muster gefestigt oder durch konkrete Ereignisse verstärkt. Auch schulische, soziale oder familiäre Belastungen sowie einzelne traumatische Erlebnisse wirken hier strukturbildend.

Integration und strukturelle Konsolidierung

Erst wenn diese drei Ebenen geklärt, stabilisiert und neu geordnet sind, entsteht eine tragfähige innere Grundstruktur. Dann kommt ein Mensch wieder in seine Mitte, gewinnt Orientierung und psychische Stabilität zurück. Viele Menschen können ab diesem Punkt selbstständig weitergehen.

Nur wenn bestimmte „Bauteile“ – wie ein Fenster, eine Tür oder eine tragende Wand – nicht allein aufgebaut werden können, arbeiten wir gezielt weiter traumatherapeutisch und/oder systemisch.

Ich nutze dafür unterschiedliche therapeutische Werkzeuge aus der Traumatherapie, Systemische Aufstellungsarbeit, Körperarbeit und Regulationsarbeit – immer traumasensibel, strukturiert und klar ausgerichtet.

Aufbau einer tragfähigen inneren Grundstruktur

Wenn du spürst, dass deine innere Struktur instabil ist oder du wieder mehr Orientierung und Stabilität brauchst, kannst du dich gerne bei mir melden.

Ich begleite dich dabei, die tiefsten Ebenen deiner Persönlichkeit zu klären und eine stabile, tragfähige Grundstruktur aufzubauen.

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